Schlossberg


Einweihung des Bismarckturms

Festpostkarte zur Einweihung.
Als der ehemalige Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck am 30. Juli 1898 starb erreichte der Kult um seine Person einen neuen Höhepunkt. Überall in Deutschland wurden von der Studentenschaft Türme errichtet, die an seine Verdienste erinnern sollten. Gemeinsames Charakteristikum dieser Monumente ist die Möglichkeit auf ihrer Spitze ein Feuer zu entzünden: "ein Flammenzeichen für Bismarck".
Der Freiburger Turm ist der älteste Bismarckturm in Baden-Württemberg. Bereits am 22.07.1899 wurde der Grundstein gelegt, am 28. Juli 1900 fand die festliche Einweihung statt. Der Architekt war Oskar Geiges aus Freiburg, die Kosten betrugen 16500 DM.
Der Bismarckturm wurde aus rotem Sandstein auf dem St.-Peter-Felsen gebaut. Der quadratische Sockel hat eine Kantenlänge vont 5,88 m, die Höhe beträgt 12,6 m. Auf dem Turm befanden sich acht Feuerbehälter (Korbständer), in welchen gut brennende Pechkränze (getränkt mit Petroleum) entzündet werden konnten.
Allerdings war der Turm zu dieser Zeit auch noch freistehend, so dass ein offenes Feuer ohne Waldbrandgefahr möglich war. Zudem konnte man den Turm von der Stadt aus gut erkennen. Heute ist dies nur noch im Winter möglich, wenn die den Turm ungebenden Bäume ihr Laub verloren haben.

Ansichtskarte mit ungeteilter Adressseite, gelaufen 1900

mit der Ansicht 2004

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