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Mütterbrunnen in der Oberwiehre
Die Planung für einen "Zierbrunnen in der Wiehre" hatte bereits kurz vor der Machtergreifung durch die Nazis begonnen. Der ausgeschriebene Wettbewerb fand bereits unter ihrem Regime statt. Der erste Preis ging an Hellmuth Hopp. Seine Themenwahl und der Entwurf entsprachen dem "neuen Geist" im Rathaus, wenngleich manch eifriger Neu-Nazi bemängelte, dass es sich bei dem Brunnen nicht um ein Denkmal der "nationalen Erhebung" handele. Der Brunnen existiert heute noch . Wegen des Ausbaus der B31 war er für einige Jahre eingelagert, wurde jedoch 2003 wieder aufgestellt. Nun erregte der
"Nazibrunnen" plötzlich die Gemüter. Es wurde diskutiert, angeprangert, aber leider auch der Brunnen mehrfach beschädigt. In letzter Zeit ist es ruhiger geworden. Der Brunnen ist wieder der Zierrat, als der er geplant war, und vermutlich bald nur noch für planschende Kinder von Interesse.
Fotografie vom Irma Keller, ca. 1935
mit der Ansicht 2005
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